Seite für radikale (tabulose) Geister

 Georg Matscheko                      Köln, den 28.03.2009

 Diese Web-Seite soll eine Sammlung an Artikel bieten, die
 dem Titel der Web-Seite folgen soll. Die Artikel werden
 von mir verfasst und eingestellt.
 Grundidee dabei ist es über die Zeit einen Artikelpool zu
 dem Themenbereich Political Incorrectness in Rahmen einer
 allgemeinen Systembetrachtung zu erstellen. Die meisten
 Artikel sind absichtlich recht provokant formuliert und
 sollen zu einem grundsätzlichen Nachdenken über die
 Zukunft der gesellschaftlichen Entwicklung beitragen.
 Allgemeine Systemtheorie, radikaler Konstruktivismus und 
 Kybernetik 2.Ordnung sind die Basis dieses Ansatzes.
 Neue Artikel werden sporadisch hinzugefügt werden.
 
 Multimediaelemente werden absichtlich nach Möglichkeit
 nicht genutzt.
 Dies soll verhindern, dass vom Text abgelenkt wird.  

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 Die Artikel aus diesem Pool können nach Absprache mit mir,
 weiter verwertet werden. 
 Derzeit: Matscheko@arcor.de
                                                   	 


 Der Schwachsinn regiert die Welt oder die Komödie der
 Idiotie.           		

 © Georg Matscheko

  Adam und Eva waren laut Bibel die ersten Menschen. Sie
  waren ebenfalls die Ersten, die auch der Idiotie
  verfallen waren. Idiotie wird hier Definiert als
  hochgradiger Schwachsinn. Möglicherweise ist dies auf
  einen Konstruktionsfehler zurückzuführen, der bei ihrer
  Herstellung durch Gott passiert ist. Adam wurde von Eva
  überredet vom Baum der Erkenntnis zu essen und dies
  obwohl ihr Schöpfergott dies ausdrücklich verboten hatte.
  Die Strafe dafür ist allgemein bekannt: Die Vertreibung
  aus dem Paradies. Seither sehnt sich der Mensch wieder
  zurück in dieses Paradies. Ob er dies dann wirklich
  dauerhaft ertragen könnte ist eine andere Frage. Warum
  also haben diese beiden von einem unfehlbaren und
  allwissenden Gott hergestellten Wesen ihr abgesichertes
  und komfortables Leben wissentlich aufgegeben? -
  Vielleicht war es im Paradies einfach zu langweilig und
  die Neugierde zu erfahren was jenseits von Eden denn so
  los ist war einfach zu reizvoll. Da sie nicht wussten,
  auf was sie sich da einließen, war der anschließende
  Jammer groß. Arbeit, Mühsal, Hunger, Krankheit und Tod
  waren jetzt ihre ständige Begleiter. Aber auch von ihnen
  selbst ausgehende Eigenschaften und Schwächen
 (Konstruktionsfehler) machten ihr Leben und das ihrer
  Nachfahren nicht einfacher, wie zum Beispiel Gier, Neid,
  etc.; zusätzlich auch die sehr begrenzte Fähigkeit durch
  Denken und den daraus abgeleiteten Handlungen halbwegs
  angenehm durchs Leben zu kommen. Immer wieder bringen
  sich Menschen durch ihr oberflächliches Wunschdenken,
  welches oft nur auf hochgradigem Schwachsinn beruht, in
  sehr unschöne und manchmal sogar lebensbedrohliche
  Situationen. So verlaufen die meisten Leben ähnlich einer
  Seifenoper. Dinge werden immer wieder auf die gleiche
  Weise probiert, die dann immer wieder nicht das
  gewünschte Resultat hervorbringen. Dies entspricht in
  etwa der alten Definition von Schwachsinn, nämlich als
  auf erblicher Grundlage beruhende oder im frühem
  Kindesalter erworbene geistige Behinderung. So gesehen
  sind eigentlich alle Menschen schwachsinnig. - Allerdings
  manche mehr und manche weniger. Die interessante Frage
  die sich aus dieser Schlussfolgerung ergibt ist, worin
  besteht der Unterschied zwischen hochgradig 
  Schwachsinnigen und den nur leicht Schwachsinnigen!
 

  Die Hierarchie der Schwachsinnigen
 Die Unterscheidung zwischen hochgradig und „normal“
 Schwachsinnigen lässt es als möglich erscheinen, daraus
 eine Hierarchie der Schwachsinnigen zu konstruieren.
 Hierbei kann man annehmen, dass die zahlenmäßige
 Verteilung in Form einer Pyramide abgebildet werden kann,
 d.h., dass der Anteil der Hochgradigen im Sockel der
 Pyramiden gefunden werden kann und die der Normalen
 (normal Schwachsinnigen) an der Spitze. - Dies bedeutet
 auch, dass der überwiegende Anteil den hochgradig
 Schwachsinnigen zuzurechnen ist. Die gesellschaftliche
 Stellung der einzelnen Individuen ist dabei unerheblich. -
 Oft sind es die, die in bestimmten gesellschaftlichen
 Gruppen anerkannt sind, die den Bodensatz bilden: Seien es
 Modells, Politiker, Journalisten, Künstler, etc. Diese
 sind dann sogar die Multiplikatoren für den Schwachsinn,
 der sich dann auf die eher passive Masse überträgt. So
 lassen sich bestimmte Formen des Schwachsinns bestimmten
 Gesellschaftsgruppen zuordnen.
 Die Art des Schwachsinns lässt sich an der Analyse der
 jeweiligen Idole (Trugbilder) festmachen. - Die oben
 erwähnte Auswahl kann hier als Beispiel dienen. Aber auch
 nicht direkt an Personen gekoppelte Ideologien (Religionen
 gehören auch in diese Klasse) sind gut für eine solche
 Analyse geeignet.
 Weiterhin kann man annehmen, dass die Qualität des
 Schwachsinns nicht konstant ist. Diese unterliegt einem
 permanenten Veränderungsprozess. - Mancher Schwachsinn
 kann sich zum Extremschwachsinn verstärken und manchmal
 kann sich Schwachsinn auch selbst zerstören oder durch
 eine andere Form des Schwachsinns ersetzt werden. Es ist
 ein fließender Prozess.
 Schwachsinn kann auch bewusst betrieben werden. - Zum
 Beispiel zur Manipulation von Gruppen, z.B. Konsumenten
 werden durch Werbung, die eigentlich nichts mit dem
 Produkt zu tun hat, manipuliert. Anderseits kann die
 Demonstration von Schwachsinn dazu führen eben diesen
 Anzuprangern, wie dies z. B. bei satirischer Überzeichnung
 beabsichtigt wird.

  Schwachsinn und Emotion
 Eine wichtige Voraussetzung um schwachsinnige Ideen zu
 produzieren sind die vorwiegend emotionale Betrachtung und
 Bewertung von Daten. Daten wird oft ein nicht
 nachvollziehbarer Sinn gegeben. Es werden Ideale und/oder
 Idole konstruiert, welche dann nicht mehr hinterfragt
 werden.
 Werden diese dann doch hinterfragt, wird dies als          
 Angriff gewertet.
 Dies kann bis zum Mord führen, wie dies manchmal bei
 islamischen Familien passiert, wenn sich  junge weibliche
 Familienmitglieder nicht konform verhalten. Aber auch in
 der Politik kann man solche Prozesse beobachten. - Diese
 enden aber leider meist nicht tödlich. Im Showbusiness
 (Politik gehört auch zu dieser Kategorie) kann man ohne
 Idole nicht auskommen. Hier werden Personen zu Idolen und
 genau darin liegt das Geschäft. Würde man ihr verhalten
 auch nur ein wenig analysieren, so würde man meist
 feststellen müssen, wie banal und schwachsinnig ihre
 Verhalten ist. Hängt also der Grad des Schwachsinn von der
 Abhängigkeit von solchen Idolen ab? - Zumindest scheint es
 hier einen direkten Zusammenhang zu geben.
 Wer seine emotionalen Bewertungen selbst anzweifeln kann,
 der kann es eher an die Spitze der Pyramide schaffen. Das
 Motto gegen den Schwachsinn lautet: Zweifele an allem, nur
 nicht am Zweifel!   


Ideologie - an eine soziale Gruppe, eine Kultur o.Ä.
 gebundenes System von Weltanschauungen, Grundeinstellungen
 u. Wertungen 
Idol - Trugbild; Götzenbild; Leitbild, dessen Zugkraft im
 vordergründigen Äußerlichen liegt
Idiotie	- hochgradiger Schwachsinn
Schwachsinn - (med. veraltet) auf erblicher Grundlage
 beruhende oder in frühem Kindesalter erworbene geistige
 Behinderung; Unsinn
Unsinn 	- nicht viabele (passende, funktionierende)
 Wahrnehmung 
Sinn - Zweck; Sinngehalt – Bedeutung – Deutung der
 Sinneswahrnehmung
Komödie	- dramatische Gattung, in der menschliche Schwächen
 dargestellt werden
dramatisch - aufregend, spannungsreich